Trennkost:
Was ist Trennkost?
Trennkost ist das Ernährungsgeheimnis vieler Menschen und Prominenter aus Wirtschaft, Politik und Kunst.
Es ist keine Diät, sondern eine Ernährungsform, die sich sehr gut für eine dauerhafte Anwendung eignet.
Trennkost ist sehr vielseitig, denn es kann fast alles gegessen werden.
Lieb gewordene Genüsse und gewohnte Rezepte werden keineswegs vom Speiseplan gestrichen. Dafür bereiten wir sie ein wenig anders zu und sie erhalten einen anderen Stellenwert als bisher.
Jedoch kombinieren wir nicht mehr alles zusammen in einer Mahlzeit. Die Lebensmittel werden in 3 Nahrungsgruppen unterteilt. Wichtig ist, dass immer nur Nahrungsmittel aus den zwei miteinander verträglichen Gruppen kombiniert werden, damit die Wirkung von Trennkost entfaltet wird.
Auch die Gesundheit profitiert von Trennkost!
Oft benötigt der Körper bis zu 72 Stunden um Nahrung zu verdauen, mit der Trennkost ist es möglich, dass Nahrung in 12-24 Stunden verdaut wird. Durch die kürzere Verdauung wird eine enorme Entlastung des gesamten Körpers erreicht.
Trennkost kann das Körpergewicht reduzieren, aber macht es denn satt?
Durch Umstellung auf Trennkost kann die Gewichtszunahme verhindert werden. Soll mit Trennkost eine Gewichtsreduktion erfolgen, sind auch mit der Trennkost die Portionen deutlich kleiner. Schließlich geht es hier nicht um das Versprechen von Wundern, sondern um seriöse und anhaltende Ergebnisse, die angestrebt werden.
Trennkost bietet eine gute Unterstützung. Nach dem Yin- und Yang-Prinzip werden Lebensmittel bevorzugt, die satt machen und nicht Esslust und Sucht auf unmäßiges Weiteressen auslösen.
Trennkost ist überall leicht anwendbar: in Alltag, Familie, Beruf, Urlaub. Entschließen Sie sich jetzt zu Schlankheit und viel mehr Energie und Leistung.
Es ist tatsächlich sehr leicht, das Leben ab sofort zu ändern!
Wie funktioniert die Trennkost?
Der menschliche Körper praktiziert ohnehin eine Art von Trennkost. Denn er kann Eiweiß und Kohlenhydrate nicht zur gleichen Zeit vorverdauen. So bedarf die Eiweiß-Vorverdauung der Säure und die Kohlenhydrat-Vorverdauung der Lauge (oder Base). Diese beiden Flüssigkeiten zusammengegossen, würden sich gegenseitig neutralisieren. Somit also könnte keine chemische Reaktion, also auch keine Verdauung stattfinden. Deswegen hat die Natur für die notwendigen, unterschiedlichen Verdauungsschritte verschiedene Stationen eingerichtet.
So beginnt die Verdauung tatsächlich schon mit dem Blick auf den Teller oder mit der bloßen Vorstellung an Essen. Sofort werden im Magen die entsprechenden Enzyme und die nötige Menge Magensaft bereitgestellt, um konzentriertes Eiweiß zu empfangen und dort vorzuverdauen.
Der so aufbereitete Eiweißbrei wird dann problemlos im Zwölffingerdarm entsäuert, die nunmehr erfolgende alkalische Weiterverdauung des Eiweißes kann optimal und ungestört ablaufen, um im Dünndarmbereich eine gute Resorption zu ermöglichen.
Für die Proteinverdauung bildet sich im Mund nur ein dünner, schleimiger Speichel, der lediglich die Aufgabe hat, die gekaute Eiweißnahrung zu verflüssigen und ihr als Gleitmittel in den Magen zu dienen.
Ganz anders sieht es bei der Aufnahme von konzentrierten Kohlenhydraten aus. Dafür ist ein enzymreicher Speichel erforderlich, der die Vorverdauung bereits im Mund absolviert. Diese ist besonders wirksam, wenn durch ausreichendes Kauen die erforderliche Speichelamylase gewährleistet ist.
Für den auf diese Weise gut vorverdauten Kohlenhydratbrei ist der Magen nur eine Durchgangsstation, der für die Verdauung keine Funktion hat. So landet der Kohlenhydratbrei rasch im Zwölffingerdarm, wo die ungestörte Weiterverdauung durch die passenden Verdauungssäfte stattfindet, so dass er im Dünndarm zu Zucker verarbeitet und resorbiert werden kann.
Der Magen ist also die Vorverdauungs-Station für Eiweiß und der Mund die Vorverdauungs-Station für Kohlenhydrate.
Die eigentliche Verdauung findet erst im Zwölffingerdarm/Dünndarm statt.
Wird der Körper mit Mischkost gefüttert, fängt das Dilemma schon im Mund an. Welcher Speichel soll nun gebildet werden? Die verschiedenen Nahrungsgruppen behindern sich gegenseitig. Vorverdauung von Kohlenhydraten kann nicht ungestört absolviert werden.
Die unzulänglich vorverdauten Kohlenhydrate kommen nun, vermischt mit Eiweiß, in den Magen, wo die Magensäfte sich durch den viel zu umfangreichen Mischbrei arbeiten, um ihre Zielgruppe, die Proteine, entsprechend versorgen zu können. Es dauert so unnötig lange, bis der gesamte Brei ausreichend durchsäuert ist.
Durch das zu lange Verbleiben im Magen kommen Kohlenhydrate, für die der Magen ja nur als Durchgangsstation gedacht ist, leicht zur Gärung und Eiweiß zur Fäulnis.
Verlässt der Mischbrei nun endlich den Magen, so muss er im Zwölffingerdarm erst einmal neutralisiert werden, damit hier die Kohlenhydratverdauung, die so unzulänglich im Mund begonnen wurde und die Eiweißverdauung, die verzögert im Magen stattfand, annähernd effizient weitergeführt werden kann.
Aber auch hier können die eingesetzten Enzyme für die Eiweißverdauung und die Enzyme für Kohlenhydratverdauung nicht in ihrer vorgesehenen Konzentration wirken, da sie sich durch die Vermischung gegenseitig behindern.
Die Verweildauer der Mischnahrung ist auch auf dieser Station über Gebühr verlängert. Eiweiß und Kohlenhydrate, nebeneinander zu Fäulnis und Gärung gekommen, entwickeln im Dünndarmbereich Toxine (Giftstoffe). Diese giftigen Stoffe gelangen durch die Dünndarmwand in Blut- und Lymphbahnen. Auch die Fettverdauung erfolgt nicht vollständig und optimal.
Fazit:
Durch die heutzutage praktizierte sehr vermischte Kost sieht sich die von der Natur zügig vorgesehene Verdauung in ihrem Ablauf behindert. Sie braucht für ihre Verdauungsschritte oftmals die dreifache Zeit. Die dadurch provozierte Gärung von Kohlenhydraten und Fäulnis von Eiweiß verursachen im Körper gesundheitliche Schäden, die häufig zu chronischen Krankheiten führen. Diese nennt man heute gerne "Zivilisationskrankheiten". Bei richtiger Kombination der Nahrung und zügigem Ablauf der Verdauung kommt es fast gar nicht zu diesen Auswirkungen.
TRENNKÖSTLER entlasten die Verdauungsorgane durch Zuordnen der Lebensmittel zu Nahrungsgruppen, die sich nicht gegenseitig bei der Verdauung behindern und eine zügige Verdauung ermöglichen. Diese benötigt nur 12-24 Stunden, im Gegensatz zu Mischnahrung, die bis zu 72 Stunden im Körper verbleibt, bevor sie vollständig Entsorgung wurde.